Im Vorfeld der EU-Wahlen gab die ÖGfE eine Umfrage zum Stimmungsbild der Burgenländerinnen und Burgenländer im Rahmen der Bundesländertour in Auftrag.
Ohne die EU gäbe es vieles in Österreich nicht, dennoch ist die EU-Skepsis in Österreich laut Eurobarometer mit am höchsten.
Doch was merken die Burgendländer:innen von der EU? Laut der Umfrage der ÖGfE geben nur mehr knapp 40% an, etwas Positives durch EU zu bemerken. Dieser Wert betrug 2021 noch fast 50%. 24% bemerken vor allem Negatives.
„Was wären wir ohne EU?“ Das besprachen die ehemalige EU Abgeordnete Christa Prets (SPÖ) und der aktuelle Abgeordnete Christian Sagartz (ÖVP) im Gespräch in Burgenland heute (23.05.204).
„Die Frage nach Frieden, Freiheit und Wohlstand kann man nur europäisch beantworten“, so Sagartz. Prets unterstreicht, dass man den gemäßigten Pro-Europäer:innen zu wenig Bühne gegeben hat und diese zu leise sind im Vergleich zu Orbán und Co. Niemand denke mehr daran, dass man grenzenüberschreitende Wirtschaft, freies Reisen und Bezahlen ohne die EU nicht durchführen könnte. All dies wäre selbstverständlich geworden und „verliert dadurch an Wert“, so Prets.
