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Europa Club Wien: Ungarn wählt – Europa zittert. Eine Schicksalswahl für die europäische Integration?

In etlichen europäischen Staaten gewinnen rechtspopulistische Kräfte aktuell an Einfluss. Von Frankreich über Deutschland bis nach Österreich verschieben sich politische Debatten, gesellschaftliche Mehrheiten und institutionelle Prioritäten. Dahinter stehen nicht nur politische Dynamiken, sondern auch soziale Ungleichheiten und Erfahrungen von Unsicherheit und Ausschluss. Nationale Abschottung, identitätspolitische Zuspitzung und wachsende Skepsis setzen die Europäische Union im Inneren zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund rücken die Parlamentswahlen in Ungarn am 12. April in den Fokus, bei denen Viktor Orbán, der in aktuellen Umfragen zurückliegt, als Role Model dieser Entwicklungen und mit demonstrativer Unterstützung aus Washington, DC um seine Wiederwahl kämpft.

Welche Signalwirkung geht von den ungarischen Parlamentswahlen aus? Welche Folgen haben diese für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und gemeinsame europäische Entscheidungsprozesse? Wie kann die Union politisch handlungsfähig in die Zukunft gehen, ohne bei jeder Wahl in einem Mitgliedstaat in alarmistische Unsicherheit zu verfallen?

Diese und weitere Fragen diskutieren wir in einer Expert:innenrunde mit:

Implus
Paul Schmidt | Generalsekretär, Österreichische Gesellschaft für Europapolitik

Panel
Siobhán Geets | stv. Außenpolitik-Ressortleiterin, Profil
Ernst Gelegs | ehem. Korrepondent in Budapest, ORF
Michael Laczynski | EU-Ressortleiter, Die Presse
Joëlle Stolz | Journalistin, Mediapart & ehem. Korrespondentin, Le Monde

Moderation
Valentin Wedl | Leiter der Abteilung EU/Internationales, AK Wien & Vizepräsident, ÖGfE

Datum: Donnerstag, 9. April 2026
Zeit: 17:00-18:30 Uhr (Einlass: 16:45 Uhr)
Ort: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

©  ÖGfE / Fabian Hribernig