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Runder Tisch zum Thema „Brauchen wir einen digitalen Euro?“

Der digitale Euro steht im Zentrum der Transformation des Geldwesens, in einer Zeit, die von Digitalisierung und geopolitischer Konkurrenz geprägt ist. Er ist nicht nur eine technische Innovation, sondern wirft auch grundlegende Fragen zur europäischen Souveränität im globalen Finanzsystem auf, insbesondere hinsichtlich der Abhängigkeit Europas von externen Infrastrukturen und der Fähigkeit, die internationale Rolle des Euro zu stärken.

Die Europäische Zentralbank betrachtet den digitalen Euro als notwendiges Instrument, um die finanzielle Resilienz zu stärken, Zahlungen effizienter und souveräner zu machen und eine öffentliche Alternative zum Aufstieg von Kryptowährungen und Stablecoins bereitzustellen. Gleichzeitig entstehen Diskussionen über Chancen und Risiken, über das konkrete Design sowie über die gesellschaftliche Akzeptanz eines solchen Systems.

Das Elcano Royal Institute und die Österreichische Gesellschaft für Europapolitik laden zu einer gemeinsamen aktuellen Debatte über eine zentrale Frage ein: Brauchen wir wirklich einen digitalen Euro?

Panel:
Carlos Conesa | Stv. Generaldirektor für Betrieb, Märkte und Zahlungssysteme bei der Banco de España
César Díaz | Jurist bei der Verbraucherorganisation CECU
Alejandra Kindelán | Präsidentin des spanischen Bankenverbands AEB
Petia Niederländer | Direktorin für Zahlungsverkehr, Risikomanagement und Finanzbildung bei der Oesterreichischen Nationalbank

Moderation:
José Juan Ruiz | Vorsitzender des Real Instituto Elcano

Ort: Círculo de Bellas Artes, Saal Valle-Inclán, Calle Marqués de Casa Riera 2, Madrid
Dienstag, 19. Mai 2026, von 12:00 bis 13:30 Uhr.

Die Veranstaltung findet auf Spanisch und Englisch statt. Simultanübersetzung in beide Sprachen wird angeboten.
Interessierte können sich ab dem 11. Mai per E-Mail an actividades@rielcano.org anmelden.