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Europa Club Wien: Das Ende der Bequemlichkeit – Wer schützt Europa?

Die europäische Sicherheitsarchitektur steht vor ihrer größten Bewährungsprobe seit dem Ende des Kalten Krieges. Der anhaltende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine zwingt Europa aus seiner sicherheitspolitischen Komfortzone. Diese Dynamik wird durch eine tiefgreifende Veränderung der US-Außenpolitik noch verstärkt. Gleichzeitig wächst der Druck, politische Verantwortung, militärische Fähigkeiten sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Resilienz stärker zusammenzudenken.

Doch wie wehrhaft ist Europa wirklich, wenn es auf sich allein gestellt ist? Schafft Europa den Sprung zu einer handlungsfähigen Sicherheits- und Verteidigungsunion? Welchen Preis sind wir bereit, für die Verteidigung unserer Freiheit zu zahlen? Und welche Rolle kann und wird Österreich in einer künftigen EU-Sicherheitsarchitektur spielen?

Welche Konsequenzen sich daraus ergeben, beleuchtet auch das aktuelle Buch „Security, Defence, and the Future of Europe: Views from the Capitals“ mit unterschiedlichen nationalen Perspektiven zur Zukunft der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und herausgegeben von Michael Kaeding, Johannes Pollak und Paul Schmidt.

Diese und weitere Fragen diskutieren:

Panel
Walter Feichtinger | Leiter, Institut für Strategische Analysen, stv. Vorsitzender der Wehrdienstkommission
Arnold Kammel | Generalsekretär, Bundesministerium für Landesverteidigung, Generaldirektor für Verteidigungspolitik im BMLV
Loïc Simonet | Research Fellow, Österreichisches Institut für Internationale Politik, OIIP
Stephanie Fenkart | Direktorin, International Institute for Peace, IIP

Moderation
Paul Schmidt | Generalsekretär, Österreichische Gesellschaft für Europapolitik

(c) Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich/APA-Fotoservice/Mirjam Reither / ÖfGE/Fabian Hribernig